{"id":3028,"date":"2025-07-15T09:59:06","date_gmt":"2025-07-15T07:59:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.inkultura-online.de\/politisch_unkorrekt\/?p=3028"},"modified":"2025-07-15T09:59:06","modified_gmt":"2025-07-15T07:59:06","slug":"er-waere-so-gerne-ein-anderer-doch-leider-ist-er-so-wie-er-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.inkultura-online.de\/politisch_unkorrekt\/er-waere-so-gerne-ein-anderer-doch-leider-ist-er-so-wie-er-ist\/","title":{"rendered":"Er w\u00e4re so gerne ein anderer, doch leider ist er so, wie er ist"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"western\"><em>Eine ironische Fallstudie \u00fcber das moderne Ungen\u00fcgen<\/em><\/h3>\n<p>Von au\u00dfen betrachtet wirkt er gar nicht so ungl\u00fccklich. Der Mantel sitzt, der Scheitel h\u00e4lt, die Espressotasse ruht in einer Pose zwischen Grandezza und gepflegter Melancholie in der Hand. Auf Instagram blinzelt er nachdenklich gegen das Licht der goldenen Stunde, w\u00e4hrend er Zitate von Pessoa, Camus oder, wenn es ganz mutig wird, Slavoj \u017di\u017eek unter seine Selfies montiert. Kurzum: Alles ist da, alles ist stimmig. Und doch: etwas stimmt nicht.<!--more--><\/p>\n<p>Denn tief in seinem Inneren, dort, wo fr\u00fcher einmal Prinzipien wohnten, lungert heute ein unfertiges Idealbild von sich selbst herum, das ihm t\u00e4glich vorwirft, nicht genug gewesen zu sein. Nicht radikal genug, nicht sanftm\u00fctig genug, nicht vision\u00e4r, charmant, gebildet, zerrissen oder ironisch genug. \u201eEr w\u00e4re so gerne ein anderer\u201c, seufzt er, und \u00f6ffnet zum 37. Mal an diesem Tag die App seiner Wahl, in der Hoffnung, der Algorithmus m\u00f6ge ihm endlich zeigen, wer er sein k\u00f6nnte. Doch leider: Er ist so, wie er ist. Und das ist, in seinem Fall, bedauerlich gew\u00f6hnlich.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Der Mensch im Spiegelkabinett<\/h3>\n<p>Man stelle sich das einmal vor: ein Mensch, ausgestattet mit s\u00e4mtlichen Freiheiten der westlichen Zivilisation, unbehelligt von Krieg, Hunger oder \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Verantwortung, findet sich selbst, wie soll man sagen, suboptimal. Er lebt in einer Epoche, in der Selbstfindung zu einem Volkssport geworden ist, in der das Ich nicht nur sein darf, wie es ist, sondern sein muss, wie es sein will. Und dennoch: das Ergebnis ist unbefriedigend.<\/p>\n<p>Er, nennen wir ihn Julian, obwohl er auch ein Kevin oder ein Jonathan oder ein Ben sein k\u00f6nnte, hat fr\u00fch begonnen, sein Ich zu kuratieren. Zuerst im Kinderzimmer: Dinosaurier, Piraten, Space-Cowboys. Sp\u00e4ter kamen Philosophiestudium, Bio-Bananen und feministische Literatur hinzu. Julian bem\u00fchte sich redlich, ein Mensch von Welt zu werden. Einer, den man auf Dinnerpartys zitiert, auf Demonstrationen fotografiert und in Podcasts einl\u00e4dt. Einer mit Haltung, aber auch mit Witz. Mit einer Note Dostojewski, aber bitte in Bioqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Doch der Fortschritt stockte. Der innere Held, den er sich in seinen besseren Momenten ausmalt, bleibt ein Phantom. Stattdessen begegnet er sich immer wieder selbst, mit schiefem L\u00e4cheln, mittelguten Gedanken und einer Vorliebe f\u00fcr mittelm\u00e4\u00dfigen Chardonnay.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Die Welt als Wille zur Selbstdarstellung<\/h3>\n<p>Julian lebt in einer Welt, in der alles Ausdruck ist. Ausdruck von Stil, Haltung, innerer Reife, und das bei maximaler externer Validierung durch Instagramm. Sogar das Scheitern muss heute <em>\u00e4sthetisch<\/em> sein. Die Zerknirschung wird kunstvoll inszeniert, der Burnout zur \u201ePause zur Selbstkl\u00e4rung\u201c, das melancholische Selbstgespr\u00e4ch zur Podcast-Folge. Was fr\u00fcher der R\u00fcckzug ins Private war, ist heute eine Live-\u00dcbertragung mit Kommentarspalte.<\/p>\n<p>Und Julian? Hat verstanden, dass man heute keine Biografie mehr hat, sondern eine Marke. Doch leider ist seine Marke:<\/p>\n<h3 class=\"western\">\u201eUneindeutig. Authentisch. Unwirksam.\u201c<\/h3>\n<p>Er hat es versucht. Auf seinem Blog, <em>julianisch.de<\/em>, stehen Texte wie: \u201eWarum ich nicht mehr perfekt sein muss (aber es trotzdem versuche)\u201c oder \u201e7 Dinge, die ich an mir liebe, und warum sie mich trotzdem nicht retten\u201c. Seine Freunde, die in Wahrheit eher Kontakte sind, liken das ironisch. Oder ironisch-ironisch. Oder gar nicht, es ist schwer zu sagen in einer Welt, in der alles Doppelkodierung ist.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Die Tyrannei der Authentizit\u00e4t<\/h3>\n<p>In einer Gesellschaft, die Authentizit\u00e4t als h\u00f6chste W\u00e4hrung feiert, ist es besonders bitter, wenn das eigene Ich beim Kassensturz nur Kleingeld ausspuckt. \u201eSei du selbst\u201c, ruft die Welt. \u201eAber sei besser als du.\u201c<\/p>\n<p>Julian hat das w\u00f6rtlich genommen. Er wollte anders sein, und das mit einem Furor, der fast schon wieder bewundernswert ist. Er hat sich bem\u00fcht, aber es wollte einfach nicht gelingen. Denn wie jeder inzwischen wei\u00df: Wer authentisch <em>sein will<\/em>, ist es nicht. Authentizit\u00e4t ist wie Charme, sie verdunstet, sobald man sie beabsichtigt.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Zwischen Selbsthass und Selbstakzeptanz: die Komfortzone als Kriegsgebiet<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte Julian sich einfach akzeptieren. Sich in der eigenen Durchschnittlichkeit einrichten, ein wenig g\u00e4rtnern, abends Lineker h\u00f6ren, morgens die Achtsamkeitsroutine absolvieren. Doch der Gedanke, <em>nicht<\/em> ein anderer zu werden, ist ihm unertr\u00e4glich. Es w\u00e4re eine Kapitulation, und Kapitulation ist in seinem Kosmos schlimmer als Sinnlosigkeit.<\/p>\n<p>Er hasst sich nicht. Daf\u00fcr m\u00fcsste er sich zu wichtig nehmen. Aber er entt\u00e4uscht sich t\u00e4glich selbst, mit einer Konsequenz, die fast wieder Charakter zeigt. Er ist wie ein Schauspieler in einer Rolle, die ihm nicht passt, aber er kann das Theater nicht verlassen, weil der Vorhang nie f\u00e4llt.<\/p>\n<p>Manchmal, sp\u00e4tabends, fragt er sich: Vielleicht bin ich einfach nicht f\u00fcr das gro\u00dfe Ich bestimmt. Vielleicht bin ich der Nebencharakter in meinem eigenen Leben. Ein ironischer Fu\u00dfnotenbewohner auf der B\u00fchne des Daseins.<\/p>\n<p>Dann lacht er, kurz, scharf, ein wenig zu laut. Denn er wei\u00df: Das klingt fast schon wie eine Pose. Und f\u00fcr einen Moment blitzt Hoffnung auf. Vielleicht kann er <em>damit<\/em> arbeiten. Vielleicht ist das endlich die Version seiner selbst, die interessant ist. Der Mann, der sein wollte, was er nie war, und dar\u00fcber zum Kultobjekt wurde.<\/p>\n<p>Aber auch das bleibt Wunschdenken. Denn sobald er es versucht, kippt es wieder ins Bem\u00fchte. Und Julian bleibt, was er ist: Ein Mensch, der anders sein will, aber leider, leider!, ist, wie er ist.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Eine kleine Philosophie des Ungen\u00fcgens<\/h3>\n<p>Julian hat Sartre gelesen. Oder zumindest ein Zitat auf einem Jutebeutel: \u201eDer Mensch ist das, wozu er sich macht.\u201c Julian runzelt die Stirn. Er macht sich dauernd zu etwas, aber es wird nie etwas daraus.<\/p>\n<p>Vielleicht, denkt er, w\u00e4re Kafka der Richtige. Kafka hatte Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Unbeholfene, das Unfertige. Bei ihm durften Menschen noch K\u00e4fer sein. Eine gro\u00dfe Erleichterung! Wenn die Metamorphose bereits in einen K\u00e4fer f\u00fchrt, kann man sich viel Coachinggeld sparen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Epilog: Der stille Triumph der Mittelm\u00e4\u00dfigkeit<\/h3>\n<p>Es gibt eine W\u00fcrde im Scheitern, hei\u00dft es. Und Julian hat sie perfektioniert. Sein \u201eIch\u201c ist ein Running Gag ohne Pointe, ein langsames Brennen im Kamin des Zeitgeists. Vielleicht, eines Tages, wird er begreifen: Nicht die Verwandlung ist der Sieg, sondern die Absurdit\u00e4t des Versuchs. Und dass ein Leben im st\u00e4ndigen Streben nach Anderssein auch eine Art von Best\u00e4ndigkeit ist, eine Leistung, die niemand wirklich honoriert, aber viele im Stillen vollziehen.<\/p>\n<p>Bis dahin sitzt er weiter da, den Espressol\u00f6ffel zwischen Zeigefinger und Daumen balancierend, und denkt: \u201eVielleicht sollte ich doch Yoga machen. Oder ein Start-up gr\u00fcnden. Oder nach Portugal ziehen.\u201c<\/p>\n<p>Und dann seufzt er. Denn er wei\u00df: Auch das h\u00e4tte ein anderer getan.<\/p>\n<h3 class=\"western\">20 Dinge, die Julian tut, um endlich ein anderer zu werden<\/h3>\n<p><em>(Und warum sie nicht helfen)<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><strong>Journaling.<\/strong> Erkenntnis: Er langweilt sich auch schriftlich.<\/li>\n<li><strong>Cold Plunges.<\/strong> Ergebnis: Sch\u00fcttelfrost mit narzisstischer W\u00fcrde.<\/li>\n<li><strong>Silent Retreat.<\/strong> Ergebnis: G\u00e4hnen als spirituelle Erfahrung.<\/li>\n<li><strong>Onlinekurs \u201eSchattenarbeit\u201c.<\/strong> Ergebnis: Sein Schatten w\u00e4re auch lieber ein anderer.<\/li>\n<li><strong>TikTok-Account mit \u201eEhrlichen Gedanken\u201c.<\/strong> Ergebnis: 3 Views, 2 davon von ihm selbst.<\/li>\n<li><strong>Kleiderschrank radikal ausgemistet.<\/strong> Ergebnis: Sieht jetzt aus wie ein depressiver Architekt.<\/li>\n<li><strong>Statt \u201eHallo\u201c nun: \u201eNamast\u00e9\u201c.<\/strong> Ergebnis: Niemand gr\u00fc\u00dft zur\u00fcck.<\/li>\n<li><strong>Reise zu sich selbst in Brandenburg.<\/strong> Ergebnis: Verlaufen.<\/li>\n<li><strong>Adoptiert eine Zimmerpflanze.<\/strong> Ergebnis: Pflanze stirbt an \u00dcberbetreuung.<\/li>\n<li><strong>Polyamorie begonnen.<\/strong> Ergebnis: Alle Beteiligten w\u00fcnschen sich Monogamie, aber mit jemand anderem.<\/li>\n<li><strong>Notizkalender f\u00fcr \u201eBig Ideas\u201c.<\/strong> Ergebnis: Eintrag: \u201eMehr Wasser trinken.\u201c<\/li>\n<li><strong>Digitalfasten.<\/strong> Ergebnis: Liest wieder Verpackungstexte.<\/li>\n<li><strong>Didgeridoo gekauft.<\/strong> Ergebnis: Wird verklagt (Ruhest\u00f6rung).<\/li>\n<li><strong>Wechselt zum Duzen.<\/strong> Ergebnis: Wird gesiezt.<\/li>\n<li><strong>Verfasst ein Gedicht \u00fcber das Gef\u00fchl, nicht dazuzugeh\u00f6ren.<\/strong> Ergebnis: Wird f\u00fcr Clueso gehalten.<\/li>\n<li><strong>Bucht einen Workshop \u201eVision &amp; Purpose\u201c.<\/strong> Ergebnis: Hat danach weder Vision noch Purpose.<\/li>\n<li><strong>Beginnt den Tag mit Yoga.<\/strong> Ergebnis: R\u00fcckenschmerzen und spirituelle Scham.<\/li>\n<li><strong>Urban Gardening.<\/strong> Ergebnis: Seine Tomaten wachsen traurig schr\u00e4g.<\/li>\n<li><strong>Essay \u00fcber das eigene Scheitern.<\/strong> Ergebnis: Wird f\u00fcr Satire gehalten.<\/li>\n<li><strong>Liest diesen Text.<\/strong> Ergebnis: F\u00fchlt sich ertappt. Lacht. Und bleibt trotzdem er selbst.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine ironische Fallstudie \u00fcber das moderne Ungen\u00fcgen Von au\u00dfen betrachtet wirkt er gar nicht so ungl\u00fccklich. Der Mantel sitzt, der Scheitel h\u00e4lt, die Espressotasse ruht in einer Pose zwischen Grandezza und gepflegter Melancholie in der Hand. 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