Archiv des Autors: Orator

Von Laetrile bis DMSO

Die ewige Suche nach dem Wundermittel Die Menschheitsgeschichte ist reich an Mythen: vom Stein der Weisen über das Wasser des Lebens bis hin zu den Elixieren moderner Chemielabors. Immer wieder flammt die alte Sehnsucht auf, Leiden, Alter und Tod durch … Weiterlesen

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Jette N. sucht einen Job – aber nicht jeden

Die Generation „Ich will alles, aber bitte nicht das, was ihr macht“ hat ein neues Gesicht: Jette N. sucht einen Job, allerdings nicht irgendeinen. 40 Stunden im Büro sitzen? Welch groteske Vorstellung! Als würde man sich freiwillig in den metaphorischen … Weiterlesen

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Deckname Gefahr

Frauen, die unsichtbare Achse der Spionageliteratur Spionage ist das Reich der Schatten, der Identitäten im Plural. Wer täuscht, führt; wer sichtbar wird, hat verloren. In der langen Ahnenreihe der Spionageromane jedoch ist eine Figur stets in den Hintergrund gerückt, nicht … Weiterlesen

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Der alte (weiße) Mann und die Wut

Die Rentner-Radikalisierung: Wenn Opa zum schlimmsten Feind der Demokratie wird Liebe Leserinnen und Leser, setzt euch hin, greift zum Eiswürfel und einem kühlen Bier (oder Kräutertee, je nach Konstitu­tion) , denn hier kommt der große „Rentner-Radikal-Report“: Ein wahres Meisterwerk der … Weiterlesen

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Nachdenken über das Entschuldigen

Die Zukunft gehört denen, die wissen, wie man sich entschuldigt I. Einleitung Der Aphorismus „Die Zukunft gehört denen, die wissen, wie man sich entschuldigt“ mag auf den ersten Blick überraschen. In einer Welt, die oft von Wettbewerb, Durchsetzungsvermögen und dem … Weiterlesen

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Wenn keiner mehr fragt, ob das stimmt

Der Dunning-Kruger-Effekt in Politik und Medien, oder „Ich habe keine Ahnung, davon aber reichlich‟ Die Politik Die Selbstüberhöhung der Ahnungslosen: Dunning-Kruger als Regierungsprogramm Es gibt psychologische Theorien, die erklären die Welt. Und es gibt solche, die entschuldigen sie. Der Dunning-Kruger-Effekt … Weiterlesen

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„Rüstig in die Pflicht“, Der alte Mann und das Muss

In einer Zeit, da die Ideenknappheit in der Politik nur noch von der Fantasielosigkeit der Denkfabriken übertroffen wird, erhebt ein Mann seine Stimme, dessen Geburtsjahr mit dem letzten ordentlichen Dreiklang aus Kohleofen, Trümmerfrau und Rübensirup zusammenfällt. Klaus Hurrelmann, Soziologe im … Weiterlesen

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Für einen verzweifelten Freund

„Man hat Träume und Sehnsüchte entwickelt, die weit über das hinausgehen, was man zu wollen hat, damit die Gesellschaft dich akzeptiert.“ Das Problem In den Tiefen der menschlichen Existenz, wo das Bewusstsein sich seiner selbst und seiner Grenzen gewahr wird, … Weiterlesen

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Er wäre so gerne ein anderer, doch leider ist er so, wie er ist

Eine ironische Fallstudie über das moderne Ungenügen Von außen betrachtet wirkt er gar nicht so unglücklich. Der Mantel sitzt, der Scheitel hält, die Espressotasse ruht in einer Pose zwischen Grandezza und gepflegter Melancholie in der Hand. Auf Instagram blinzelt er … Weiterlesen

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Journalismus aus der Blase

Man stelle sich vor, eine Gesellschaft stünde am Frühstückstisch und verzehre ihre tägliche Portion Informationsmüsli, natürlich angereichert mit einer gehörigen Prise bestätigter Vorurteile und garniert mit dem knusprigen Crunch einer wohligen Gewissheit. In deutschen Landen, so scheint es, serviert uns … Weiterlesen

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