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Archiv des Autors: Orator
Ein Grüner am Küchentisch
Morgens um 11:00 Uhr muss die Welt gerettet werden. Aber wie? Also ich als ohne Frage politisch naiver und ohne intime Kenntnisse der Lenkungshierarchie ausgestatteter Bürger stelle mir das ungefähr folgendermaßen vor:
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Umverteilung, das Lieblingswort der Schmarotzer
Die Bildungskatastrophe, seit Jahren deutlich wahrnehmbar bei deren Opfern im politischen Personal und den Herolden in den Wahrheitsmedien, also denen, die dafür sorgen, daß das gemeine Volk bei der von den Herrschenden geforderten Linie bleibt, hat wieder einmal voll zugeschlagen.
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Das unberührte Band
Warum erst die Erschütterung die Konturen der Freundschaft zeichnet Es gibt Abende, an denen das Leben leicht erscheint, fast flüchtig, wie der Schaum auf dem Wein, den man in einer lauten, warmen Stube mit Menschen teilt, deren Gesichter im fahlen … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Freundschaft
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Die sanfte Diktatur der Haltung
Über die Notwendigkeit einer staatlich verordneten Medienethik Der aufmerksame Beobachter des politischen Zeitgeists erlaubt sich was: Die Bildung einer eigenen Meinung abseits des geframten Mainstreams – und das geht gar nicht, denn damit wird die politische Ordnung, bekannt auch unter … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Framing, Haltungsjournalismus, Medienethik, Öffentlich-Rechtliche-Verdummung, Unsere Demokratie
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Die große Umbenennung
Es gibt Momente, in denen eine Gesellschaft mehr über sich verrät als in tausend Leitartikeln, Regierungserklärungen und Sonntagsreden zusammen. Oft geschieht das nicht durch große politische Entscheidungen, sondern durch kleine sprachliche Verschiebungen, die zunächst harmlos wirken. Ein neues Wort taucht … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Framing, Mainstream, Neusprech, Öffentlich-Rechtliche-Verdummung, Sprachumbau
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Gott ist allmächtig, aber er hat Grenzen
Über Theodizee, göttliche Freiheit und das Paradox der vollkommenen Macht I. Die Frage, die nicht verstummt Es gibt Augenblicke, in denen die Philosophie aufhört, ein akademisches Spiel zu sein, und zur existenziellen Not wird. Solche Augenblicke ereignen sich vor den … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Allmacht, Gott, Grenzen, Theodizee
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Das Trauma-Prinzip
Warum Ermittler im modernen Kriminalroman nur noch an sich selbst ermitteln Es gibt Entwicklungen in der Literatur, die zunächst wie eine Befreiung wirken, und sich erst mit zeitlichem Abstand als neue Form der Erstarrung erweisen. Der moderne Kriminalroman kennt viele … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Nordic-Noir, Trauma-Prinzip
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Wenn Wahlergebnisse zum Staatsstreich erklärt werden
Es gibt politische Systeme, die an ihren Feinden zugrunde gehen. Und es gibt solche, die an ihrer eigenen moralischen Selbstvergötterung verenden. Die gegenwärtige deutsche Parteienlandschaft scheint entschlossen, den zweiten Weg bis zur bitteren Konsequenz auszukosten: nicht trotz ihrer Demokratie-Rhetorik, sondern … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Demokratie, Panik, Parteienkartell, Staatstreich, Wahlen
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Sonntags nie
Es gibt Menschen, die freuen sich auf den Sonntag. Sie sprechen dann von „rausfahren“, „die Natur genießen“ oder, besonders bedrohlich, von „einem schönen Familienausflug“. Ich hingegen betrachte den Sonntag mit der vorsichtigen Skepsis eines Mannes, der weiß, dass irgendwo bereits … Weiterlesen
Der Verdacht, kein Täter zu sein
„Es reicht nicht, kein Täter zu sein.‟ Der Satz marschiert heute durch deutsche Debattenräume wie ein schlecht gelaunter Blockwart im moralischen Stechschritt. Früher genügte es noch, keine Menschen zu erschlagen, keine Häuser anzuzünden und keine Nachbarn in Viehwaggons zu verladen. … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Schuld, Täter, Unschuld, Verdacht
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