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Archiv des Autors: Orator
Die Ära des leeren Himmels I
Die Einsamkeit des digitalen Menschen Es gab eine Zeit, oder wenigstens den Glauben daran,, in der der Himmel nicht leer war. Über den Köpfen der Menschen spannte sich ein Raum, der mehr war als Atmosphäre. Er war Projektionsfläche, Drohung, Hoffnung, … Weiterlesen
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Die Psychologisierung des Politischen
Wie der Bürger zum Patienten wurde Es war einmal eine Zeit, da war Politik unerquicklich, laut, unerquicklich konkret. Man stritt über Steuern, Gesetze, Grenzen, Krieg und Frieden. Heute streitet man über Befindlichkeiten. Politik hat ihre Aktentasche gegen ein Therapiekissen getauscht.
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F. Merz und die 50 Euro
Ein deutsches Märchen aus der Politblase Oder: Die große deutsche Altersvorsorge im Format einer Dauerüberweisung Es gibt Sätze, die eine eigentümliche Schlichtheit besitzen, als wären sie aus jener moralischen Grammatik geschnitzt, mit der früher Eltern ihre Kinder zur Ordnung riefen. … Weiterlesen
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Resilienz
Die Kunst, mit dem Gesicht in der Windmaschine zu lächeln Es gab eine Zeit, da genügte es, zu leiden. Man litt an der Welt, am Wetter, an der Politik, an der eigenen Schwiegermutter. Das Leiden war unerquicklich, aber immerhin ehrlich. … Weiterlesen
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Spiegelbilder der Macht
Die gegensätzlichen Strategien in einer neuen Ära des Konflikts In der Landschaft der modernen Militärstrategie stehen zwei Werke wie tektonische Platten gegeneinander: „Unrestricted Warfare‟ von den chinesischen Obersten Qiao Liang und Wang Xiangsui und „The Dragons and the Snakes‟ des … Weiterlesen
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„Kulturschaffende‟ sind Subventionsempfänger
Unter dem Etikett Kunst kommen immer Steuergelder zum Vorschein Man muss nur das Wort „Kunst“ in einen Förderantrag schreiben, und schon beginnt der Geldfluss zu murmeln wie ein diskret geöffneter Champagner. Es perlt aus Haushaltsplänen, rinnt durch Ausschüsse, versickert in … Weiterlesen
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Jack Carr, Kriegserfahrung als literarisches Kapital
Es gibt Thrillerautoren, die recherchieren. Und es gibt solche, die erinnern. Jack Carr gehört zur zweiten Kategorie. Seine Romane tragen nicht nur die Handschrift des Spannungsprofis, sondern die Gravur eines Mannes, der über zwei Jahrzehnte als Navy SEAL im Einsatz … Weiterlesen
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Eine faule Wette
Es gibt Sätze, die klingen wie beiläufig hingeworfen, und doch tragen sie das Gewicht einer ganzen Welt. „Die ideale Welt ist eine faule Wette und erfordert eine Portion Glück, auf die man sich nicht verlassen kann.“ Darin liegt etwas von … Weiterlesen
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Die Ambivalenz der Freundlichkeit
„Auch ein freundlicher Mensch kann dich zerstören, er braucht nur mehr Zeit dazu.‟ Ferdinand von Schirach, „Ein stiller Freund‟ Es gibt Sätze, die sich nicht mit Pathos aufladen, sondern mit Stille. Sie tragen keine Drohung in sich, sondern eine Ahnung. … Weiterlesen
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Brad Thor und die Politik der permanenten Alarmbereitschaft
Wer die Romane von Brad Thor liest, betritt keine Welt der Ambivalenzen. Er betritt eine Welt der Entscheidung. Dort, wo andere Autoren das Zwielicht lieben, bevorzugt Thor das Flutlicht. Seine Bücher sind keine tastenden Annäherungen an politische Wirklichkeit, sondern dramatische … Weiterlesen
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