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Archiv des Autors: Orator
Moral und Müdigkeit im modernen Kriminalroman Teil III
Die Zuschauer des Verbrechens Das Publikum zwischen moralischer Erschöpfung und voyeuristischer Faszination Der Kriminalroman beginnt traditionell mit einer Leiche, und endet mit einer Wahrheit. Doch zwischen diesen beiden Polen hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Dritter eingeschlichen: der Zuschauer. … Weiterlesen
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Moral und Müdigkeit im modernen Kriminalroman Teil II
Die ewige Jugend der Verbrecher Anatomie einer moralischen Leerstelle Die Helden sind müde geworden, aber das Böse bleibt frisch. Das ist vielleicht die grausamste Wahrheit des modernen Kriminalromans: Während Rebus, Wallander und Bosch an Körper und Gewissen erodieren, scheinen ihre … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Kriminalroman, müde Helden, Täter, Verbrechen
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Die Rettung der Gerechten
Wie man den Bunker moralisch überhöht Es war einmal ein Land, das den Weltuntergang ökologisch korrekt vorbereiten wollte. Während andere Nationen Atombunker bauten, in denen wenigstens theoretisch noch Platz für ein paar zufällig Überlebende blieb, beschloss man hierzulande, die Prioritäten … Weiterlesen
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Moral und Müdigkeit im modernen Kriminalroman Teil I
Die erschöpfte Moral Alte Männer, kalte Welt Es gibt kaum eine literarische Figur, die das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft so präzise vermisst wie der Kriminalermittler. Er steht zwischen Gesetz und Leben, zwischen Ordnung und Chaos, zwischen Schuld und Mitleid. … Weiterlesen
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Warum nur eine Million?
Die Hauptstadt des angewandten Irrsinns und ihr Aufforstungsplan Man muss Berlin lassen: Es hat Stil. Niemand kann so ausdauernd, so majestätisch scheitern wie diese Stadt. Und dabei noch so überzeugt sein, gerade Großes zu leisten. Jetzt also: eine Million Bäume … Weiterlesen
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Der „Stutti‟ und das Verschwinden der Orte
Gedanken über den Verlust von Topographien der Erinnerung Der Ort, der sich weigert zu verschwinden Es gibt Plätze, die keine Schönheit beanspruchen, und gerade darin ihre Wahrheit finden. Der Stuttgarter Platz in Berlin, von Einheimischen liebevoll-ruppig „Stutti“ genannt, gehört zu … Weiterlesen
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Entfremdung und Identität in der Gegenwartsliteratur
Es ist still geworden in der Literatur der Gegenwart. Nicht, weil nichts mehr gesagt würde, im Gegenteil: Noch nie wurde so viel erzählt, bekannt, kommentiert, geteilt. Und doch durchzieht viele der bedeutenden Stimmen unserer Zeit ein merkwürdiges Verstummen. Hinter der … Weiterlesen
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Infantil statt erwachsen
„Die Welt muss sich gefälligst mir anpassen‟ Es gibt Sätze, die man eigentlich nur aus dem Mund eines Dreijährigen erwarten würde, mit klebriger Schokolade um den Mund und trotzig verschränkten Armen. „Ich muss mich nicht der Welt anpassen, sondern die … Weiterlesen
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Derangement, die Kunst, verrückt zu bleiben
Es gibt Worte, die wie schwach dosierte Gifte wirken: kaum spürbar beim ersten Hören, doch allmählich durchdringend, bis sie das Denken selbst verfärben. „Derangement“ ist eines dieser Wörter, ein schillernder Fremdkörper im deutschen Sprachraum, halb französisches Fieber, halb englische Diagnose. … Weiterlesen
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Wie konnte das geschehen?
Prolog eines Historikers, der in seinem Buch, veröffentlicht im Jahr 2075, auf unsere Gegenwart zurückblickt. Du hältst dieses Buch in Händen, nicht als Anklage, nicht als Lehrstück, sondern als Zusammensetzung von Fragmenten, Zeugenaussagen, Protokollen und den widerstreitenden Mythen, die sich … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Ausnahmezustand, EU-Diktatur, Zensur
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