Eine Meditation im Halbschatten der Moderne
„Der Gutmensch, eine Übergangsform oder doch Nietzsches ‚letzter Mensch‘?“ – dies ist kein bloßer Gedankensplitter, sondern ein seismographischer Satz: Er misst die feinen Erschütterungen im Gefüge einer Kultur, die nicht weiß, ob sie sich im Aufbruch oder im Verfall befindet. Zwischen ethischer Sehnsucht und existenzieller Erschöpfung tut sich ein Abgrund auf, der nicht laut schreit, sondern leise flimmert; im Ton von Müdigkeit, Überdruss, ironischer Moral. Weiterlesen

