Das Verlöschen des Feuers

Wenn der Baal-schem etwas Schwieriges zu erledigen hatte, irgendein Werk zum Nutzen der Geschöpfe, so ging er an eine bestimmte Stelle im Wald, zündete ein Feuer an und sprach, in Meditationen versunken, Gebete. – und alles, was er dann unternahm, geschah, wie er es sich vorgenommen hatte.

Wenn eine Generation später der Maggid von Meseritsch vor einem großen Vorhaben stand, ging er an jene Stelle im Wald und sagte: „Das Feuer können wir nicht mehr machen, aber die Gebete können wir sprechen.“ – und nachdem er sie gesprochen hatte, ging alles nach seinem Plan.

Wieder eine Generation später sollte Rabbi Mosche Löb aus Sassow eine große Tat vollbringen. Auch er ging in den Wald. Dort sagte er: „Wir können das Feuer nicht mehr anzünden, wir kennen auch die geheimen Meditationen nicht mehr, die das Gebet beleben. Aber wir kennen den Ort im Wald, wo all das hingehört, und das muss genügen.“ – und es zeigte sich, dass es tatsächlich genügte.

Als wieder eine Generation später Rabbi Israel von Rizsin ein großes Werk zu vollbringen sich vorgenommen hatte, da setzte er sich zu Hause auf einen Stuhl und sagte: „Wir können kein Feuer machen, wir können die vorgeschriebenen Gebete nicht mehr sprechen, wir kennen auch den Ort im Wald nicht mehr, aber wir können die Geschichte davon erzählen.“ – und seine Geschichte allein hatte dieselbe Wirkung wie das, was die drei anderen getan hatten.

Zitiert aus Gershom Scholem, Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen, Suhrkamp, Frankfurt/Main, 1980, S. 384.

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Wozu noch Richter?

Es gibt Momente, in denen der wahrlich hart gesottene Beobachter des politischen Zeitgeistes Mühe hat, seine Faust in der Tasche zu halten. Hart gesotten, weil er tatenlos mitansehen muss, wie tagtäglich der Rechtsstaat aus den Angeln gehoben wird. „Vor dem Gesetz sind alle gleich“, diese Maxime trifft längst nicht mehr zu. Inzwischen haben Deutschlands Richter eine Zwei-Klassen-Justiz etabliert, die denen, „die noch nicht so lange hier leben“ einen kulturellen Bonus zuspricht und für, sagen wir es politisch korrekt, Menschen mit Migrationshintergrund eine Rechtsprechung der besonderen Art eingeführt hat. Weiterlesen

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Fakten anstelle von Medienhysterie

Dr. Björn Peters, Ressortleiter Energiepolitik beim Deutschen Arbeitgeberverband, hält der Hysterie des polit-medialen Kartells bezüglich der US-amerikanischen Kündigung des Pariser Klimaabkommens sachliche Fakten entgegen:

„Als Ende 2015 das Pariser Klimaabkommen abgeschlossen wurde, jubelten Politiker und Medienvertreter lautstark, doch warum eigentlich?  Das Klimaabkommen, wenn es komplett erfüllt wird, reduziert auch nach den Daten des Weltklimarats die Erdtemperaturen bis zum Jahr 2100 nur um 0,05°C, wie Bjørn Lomborg vorgerechnet hat.  Es ist also weitgehend wirkungslos.  Gleichzeitig hat Lomborg auch errechnet, dass es zu weltweiten Kosten von ein bis zwei Billionen (!) US-Dollar führen wird – jährlich.  Ein Teil dieser Kosten sind den politischen Maßnahmen der Staaten geschuldet, die hohe Subventionen beschlossen haben für Technologien, die eigentlich schon marktreif sind wie Wind- und Solarenergie.  Oder sie finanzieren den Einsatz von Technologien, die noch Jahrzehnte fern sind von der Marktreife wie beispielsweise Stromspeicher und Elektromobilität, anstatt für einen Bruchteil der Kosten deren Erforschung zu fördern.“

Alle Fakten hier

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Unendliche Verlorenheit

Alle Lebenslügen, alle vormals stolzen Gedankengebäude, die philosophischen und politischen Systeme, alles Materielle, alles Existentielle, alle Liebe, aller Hass fallen im Angesicht des “letzten Augenblickes“ in sich selber zusammen und außer der nackten Angst bleibt nichts von Bedeutung übrig. Im Tod schließt sich der Kreis, einsam wird der Mensch geboren, einsam stirbt er. Nichts hatte eine Bedeutung, nichts wird jemals eine Bedeutung bekommen. Die unendliche Verlorenheit des Menschen im All geht über in die unendliche Verlorenheit des Menschen im Tod. Das Leben, ein kurzes Aufflackern, ein kurzes Glimmen, selten ein Strahlen und danach die Finsternis, die Ewigkeit des Nicht-Seins, des Nicht-Existierens. Vor-Geburt und Nach-Tod treffen sich in einem Punkt und das Universum schrumpft wieder zu einem unfassbar kleinen Punkt. Weiterlesen

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Polen, Ungarn und Japan weisen den Weg

An unzähligen Fahnenmasten von Jerusalem bis Stockholm flattert der Trauerflor, schwarz und mahnend. Doch inmitten dieses globalen Schlachtfelds gibt es sie noch, die Refugien des gesellschaftlichen Friedens. Länder, die vom Terror und von der Gewalt relativ verschont geblieben sind. Das mag zum einen daran liegen, dass sie geographisch isoliert sind, zum anderen aber liegt es definitiv an ihrer Einwanderungspolitik und der von der Gesellschaft getragenen Haltung gegenüber faschistoidem Gedankengut. Diese Länder verwehren sich gegen den massenhaften Import eines ideologisierten Weltbildes. Diese Gesellschaften verwehren und wehren sich gegen eine Religion mit politischem Hoheitsanspruch. Sie sind sich des Prinzips „cuius regio, eius religio“ bewusst. Die verantwortlichen Politiker wissen um die Fragilität des gesellschaftlichen Friedens. Das Gleichgewicht der Kräfte kann durch äußere und innere Konflikte kippen. Die unkontrollierte Migration aus vorwiegend islamischen Ländern mit juden- und frauenfeindlicher Gesinnungshaltung ist ein Lackmustest für die sogenannte „freie Welt“.

Quelle: Jüdische Rundschau

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Saubere Arbeit

London am Samstagabend, kurz nach 22 Uhr. Wieder einmal ein „Beweis“ für die Friedfertigkeit, die Barmherzigkeit und Toleranz des Islam.

Klasse! Nur acht Minuten nach dem ersten Notruf wurden die drei mutmaßlichen (Scheiß auf mutmaßlich) Attentäter von der Polizei erschossen. Kurzer Prozeß, absolut korrekt!

Bin gespannt, wann der erste Grüne angesichts staatlicher Gewalt in Tränen ausbricht…

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Größenwahn

Wie sich doch der GröFaZ und die GröKaZ im Geiste ähneln. Nachdem Letztere nach Donald Trumps Realisierung seines Wahlversprechens „America first“ bereit ist, an führender Stelle für den weiteren Untergang Europas zu kämpfen, ist sie jetzt, wiederum nach einer in die Tat ungesetzten Wahlaussage des US-amerikanischen Präsidenten, den Pariser Klimaschutzvertrag zu kündigen, sogar willens dazu, die Welt, oder wie die GröKaZ es formulierte, „Mutter Erde“ zu retten. An Angie`s Wesen, soll die Welt genesen. Amen.

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Die Masse

Über die Masse ist von prominenter Seite viel spekuliert, philosophiert und interpretiert worden. Le Bon sieht die Masse als Pöbel politischer Natur, José Ortega y Gasset verurteilt die Nivellierung des Geistes, die Verrohung des intellektuellen Aristokraten durch geistigen Massenkonsum, Freud sieht in der Masse die Identifizierung mit dem Übervater und für Dávila stellt sie modernen Abschaum dar. Weiterlesen

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Merkels Vision(en)

Wenn außerordentlich Menschen eine Vision, eine Vorstellung von besseren Zuständen, von verlässlicher Politik, die die Interessen der Nation vertritt haben, sollte man ihnen zumindest zuhören. Wenn allerdings die GröKaZ eine Vision hat, dann sollte man diese Frau unter Beobachtung stellen. Weiterlesen

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Alterserscheinungen

Wie soll man folgende Aussagen von Wolfgang Schäuble bewerten?

„Der Islam ist ein Teil Deutschlands“

„Christen und auch alle anderen Menschen in der Bundesrepublik könnten von ihnen [den Muslimen] lernen.“

„Im Islam [werden] viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht.“

Die Leserkommentare bewerten das mit deutlichen Worten.

 

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