Gastfreundschaft

Das Relikt der Gastfreundschaft ist eine Ahnung davon, dass es einstmals möglich war, den Fremden zu bewirten und ihn nicht sofort umzubringen. Im Gegenteil, der Fremde war willkommen, weil er seinen Gastgeber für wenigstens eine Nacht von der Einsamkeit befreite und mit ihm zusammen die Freude der Gemeinschaft teilte. In diesem Augenblick schwiegen die Differenzen der Ideologien, des Geldes und des Eigennutzes. Doch leider nur für eine kurze Zeit, dann wurden sie, Gastgeber und Fremder wieder von der Realität eingeholt und das menschlich, allzu menschliche Spiel begann von neuem. Die Geschichte der Gastfreundschaft ist bis heute noch nicht geschrieben worden.

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Steht Deutschland ein heißer Herbst bevor?

Es ist hinsichtlich der Berichterstattung in der Lückenpresse bezüglich der immer noch in großen Zahlen stattfindenden „Einwanderung“ nach Germoney festzustellen, dass diese in den Qualitätsmedien nicht mehr vorkommt bzw. darüber nicht mehr berichtet wird.

Aber bei der Lektüre des Lokalteils der Landshuter Zeitung vom Freitag, dem 23. Juni, rieb sich so mancher Leser verwundert die Augen, so hier zu lesen.

„Spätestens im November  – also nach der Bundestagswahl – geht es rund“, so der Leiter des Amtes für Migration und Integration (AMI) bei der Stadt Landshut, Thomas Link, anläßlich der Sitzung des Migrationsberates der Stadt Landshut im Plenarsaal des Rathauses.

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… und Heiko Maas auf Rang 52.753

Was machen Menschen, die beruflich nicht ausgelastet sind und deshalb anscheinend über reichlich Tagesfreizeit verfügen? Sie schreiben ein Buch. Jetzt hat auch Heiko Maas ein sog. „Buch“ veröffentlicht, in dem der Mann mit den stets eine Nummer zu groß erscheinenden Anzügen seine Sicht der Welt, und das ist eine permanent von dubiosen „Rechten“ gefährdete, darstellt. Weiterlesen →

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Künstler und das liebe Geld

Zieht man das Etikett „Kultur“ ab, findet man darunter immer Staatsknete, will sagen Steuergelder. Deshalb befinden sich Künstler in einer unangenehmen Situation. Nachdem längst auch die Wirtschaft Gefallen am Mäzenatentum gefunden hat und in Konkurrenz zum Staat, der bisher der einzige Geldgeber war, getreten ist, befindet sich der Künstler in einer, von ihm anscheinend unbemerkt, peinlichen Situation. Einerseits seine Distanz zum Kapital, seine Angst vor „Befleckung“ und „Korruption“ durch das Geld. Andererseits aber seine Lust an gerade dieser „Befleckung“ durch das Geld. Auch der Künstler muss essen. Denn bei aller Forderung nach autonomer Kunst, die es niemals gab, denn auch der Künstler ist Konsument, stellt doch letztendlich die Zuflucht zu einem gut gefüllten Konto das einzige beständige Faktum im Leben des Künstlers dar.

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Kleiner Mann, was nun?

Nachdem der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages bereits am 12.06.2017 das sog. Netzwerkdurchsetzungsgesetz, im Klartext Zensurparagraph, einer vernichtenden Kritik unterzogen hat, fand heute, nach drei Stunden Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages, eine weitere „Exekution“ bezüglich der Rechtskonformität des Maas´schen Überwachungs- und Kontrollmechanismus statt. Zehn Sachverständige und sieben davon halten das Gesetz schlicht für verfassungswidrig. Peinlich, peinlich für den Justizminister. Aber jede Wette, das Ding wird durchgepeitscht, zumal die ersten Razzien gegen abweichende Meinungen bereits durchgeführt werden. Wie groß muss die Angst des regierenden Kartells vor der eigenen Bevölkerung sein?

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Endlich Klarheit

10.000 (muslimische) Teilnehmer wurden zur Kölner Anti-Terror-Demonstration „Nicht mit uns“ erwartet. Gerade einmal 300 – 500 sind erschienen und von denen waren die meisten auch noch Berufskatholiken. Was sagt uns das? Die abwesenden 9500 hatten wohl Angst vor den eigenen Glaubensbrüdern – oder sind geschwächt vom Ramadan, so die Türkisch-Islamische Union. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

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Die Feinde des Westens haben bereits gewonnen

Der Terror im Namen Allahs hat sein Ziel erreicht. Der Westen, für Islamisten das Symbol für Dekadenz, Gottlosigkeit und Feigheit, wird, sollte sich dessen Verhalten und seine Reaktionen auf die immer schneller folgenden Anschläge nicht wesentlich ändern, den Kampf gegen den militanten Islam verlieren. Weiterlesen →

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Schweres Erbe

Bei allem Respekt für das politische Werk Helmut Kohls darf man jedoch nicht vergessen, welches Erbe dieser Mann dem deutschen Volk hinterlassen hat. War die von ihm forcierte, jedoch ohne die politischen Verwerfungen des Ostblocks nicht denkbare Wiedervereinigung Deutschlands zweifellos eine Leistung hohen Ranges, so hinterließ er aber durch die von ihm eingegangenen „Verpflichtungen“ – Euroeinführung und Aufgabe der D-Mark ohne Volksabstimmung, Aufnahme von finanziell desolaten Südländern in die Union, Transfer von nationaler Souveränität nach Brüssel – eine eher zweifelhafte Hinterlassenschaft. Weiterlesen →

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Kurzes Protokoll des deutschen Politversagens

Merkel 2015:
„Wir schaffen das.“

De Maizière 02.10.2015:
„Keine Terroristen unter Flüchtlingen.“

09.10.2015:
„De Maizière befürchtet Terroristen unter Flüchtlingen.“

De Maizière heute:
„Wir werden mit der Bedrohung leben müssen.“

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Das Verlöschen des Feuers

Wenn der Baal-schem etwas Schwieriges zu erledigen hatte, irgendein Werk zum Nutzen der Geschöpfe, so ging er an eine bestimmte Stelle im Wald, zündete ein Feuer an und sprach, in Meditationen versunken, Gebete. – und alles, was er dann unternahm, geschah, wie er es sich vorgenommen hatte.

Wenn eine Generation später der Maggid von Meseritsch vor einem großen Vorhaben stand, ging er an jene Stelle im Wald und sagte: „Das Feuer können wir nicht mehr machen, aber die Gebete können wir sprechen.“ – und nachdem er sie gesprochen hatte, ging alles nach seinem Plan.

Wieder eine Generation später sollte Rabbi Mosche Löb aus Sassow eine große Tat vollbringen. Auch er ging in den Wald. Dort sagte er: „Wir können das Feuer nicht mehr anzünden, wir kennen auch die geheimen Meditationen nicht mehr, die das Gebet beleben. Aber wir kennen den Ort im Wald, wo all das hingehört, und das muss genügen.“ – und es zeigte sich, dass es tatsächlich genügte.

Als wieder eine Generation später Rabbi Israel von Rizsin ein großes Werk zu vollbringen sich vorgenommen hatte, da setzte er sich zu Hause auf einen Stuhl und sagte: „Wir können kein Feuer machen, wir können die vorgeschriebenen Gebete nicht mehr sprechen, wir kennen auch den Ort im Wald nicht mehr, aber wir können die Geschichte davon erzählen.“ – und seine Geschichte allein hatte dieselbe Wirkung wie das, was die drei anderen getan hatten.

Zitiert aus Gershom Scholem, Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen, Suhrkamp, Frankfurt/Main, 1980, S. 384.

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